Moderationskarte mit der Aufschrift Konfliktbearbeitung
Moderationskarte mit der Aufschrift Konfliktbearbeitung
Bild von ©Max-Ferdinand Zeh

Wir beraten zur konstruktiven Konfliktbearbeitung

Sind Sie mit gesellschaftlichen Konflikten konfrontiert und wünschen sich Unterstützung? 

Konfliktbearbeitung ist so vielfältig wie die Konflikte selbst. Deshalb bieten die sieben Träger im Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung bundesweit ein breites Angebot zur Konfliktbearbeitung.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Wir sind per E-Mail für Sie erreichbar und beraten Sie zu Ihrem konkreten Anliegen. Kontaktieren Sie uns gern unter beratung [at] demokratische-konfliktbearbeitung [dot] de (beratung[at]demokratische-konfliktbearbeitung[dot]de)

  • Sie wünschen sich Impulse.
  • Sie möchten sich weiterbilden.
  • Sie suchen Moderation.
  • Sie wollen Beratung & Begleitung.

Gerne beraten wir Sie persönlich und unterstützen Sie dabei, das passende Angebot zu finden. 

Unsere Angebote sind häufig gefördert, sodass für Sie in der Regel keine oder nur geringe Kosten entstehen. 

Sie wünschen sich Impulse.

In Fachvorträgen oder kurzen Impulsen geben wir Ihnen neue Perspektiven und Anregungen für den professionellen Umgang mit Konflikten. Darin greifen wir Themen der Konfliktbearbeitung sowie Gelingensfaktoren, Abläufe und Qualitätsaspekte von, zum Beispiel, Bürgerdialogen zu kontroversen Themen auf. Diese bieten eine erste fachliche Orientierung, schärfen den Blick für zentrale Herausforderungen und unterstützen dabei, Konflikte besser zu verstehen und Handlungsoptionen zu entwickeln. Gerne passen wir die Inhalte an Ihre Bedarfe und Ihren konkreten Kontext an.

Auftakttreffen Netzwerk Konfliktbearbeitung
Auftakttreffen Netzwerk Konfliktbearbeitung

Wir bieten Impulse und Fachvorträge zu:

  • Grundlagen der Konfliktbearbeitung;
  • Bürgerbeteiligungsformaten zu kontroversen Themen; 
  • Konfliktsensiblem Umgang mit Demokratieskepsis; 
  • Diversity und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Kontext von Konflikten;
  • Digitaler Konfliktmoderation zu Hass, Desinformation und Angriffen im Netz
  • Kommunalen Schutzkonzepten;
  • Schutzstrategien für Communities
  • und weitere.

Sie möchten sich weiterbilden.

Unsere Fortbildungen vermitteln Wissen sowie Methoden zur konstruktiven Konfliktbearbeitung. Sie bestehen aus mehreren Modulen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Darin erwerben Sie Kenntnisse und Methoden, um lokale Konflikte zu analysieren und zu bearbeiten. 

Ergänzend bieten wir kurze Workshopformate an. Diese ein- bis zweitägigen Veranstaltungen behandeln Themen wie Konfliktverständnis, konkrete Analysemethoden, den Umgang mit Bedrohungslagen oder Hate Speech. Unsere Workshops sind praxisnah gestaltet und können gezielt auf die spezifischen Bedarfe Ihrer Organisation und Gruppe zugeschnitten werden.

Symbolbild: Person schreibt auf eine Flip-Chart.
Symbolbild: Person schreibt auf eine Flip-Chart.

Wir bieten Workshops und Weiterbildungen an zu:

  • Methoden der Konfliktanalyse und -moderation;
  • Grundlagen der Konfliktbearbeitung für kommunale Akteur:innen;
  • Konstruktiver Kommunikation;
  • Digitaler Zivilcourage
  • sowie Weiterbildungen zur Berater:in, Trainer:in oder Campaigner:in  in Gewaltfreier Konfliktbearbeitung 
  • und weitere.

Sie suchen Moderation.

Konflikte erfordern Austausch. Dieser sollte gut strukturiert, transparent und sensibel gestaltet sein. Unsere Moderator:innen schaffen einen verlässlichen Rahmen, in dem unterschiedliche Perspektiven gehört, Spannungen eingeordnet und Gespräche konstruktiv geführt werden können. Wir arbeiten allparteilich, prozessorientiert und konfliktsensibel und achten darauf, dass der Dialog auch in herausfordernden Situationen respektvoll und lösungsorientiert bleibt.

Moderation bietet einen klaren Mehrwert, indem sie Gespräche strukturiert und Beteiligung ermöglicht. Sie unterstützt dabei, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, tragfähige Ergebnisse zu sichern und Vertrauen in Dialog- und Beteiligungsprozesse zu stärken. Dabei passen wir unsere Moderation an Ihre Ziele und Bedarfe an und begleiten Sie auf Wunsch auch bei der Planung und Konzeption Ihrer Veranstaltung. 

Menschengruppe in einem Raum
Menschengruppe in einem Raum
Bild von ©Max-Ferdinand Zeh

Wir bieten Moderation an für:

  • Dialoge, Erzählcafés und Gesprächsrunden;
  • Bürger:innendialoge zu kontroversen Themen;
  • Veranstaltungen zur kommunalen Konfliktbearbeitung;
  • Austausche zwischen kommunalen Akteur:innen und der Verwaltung zwische verschiedenen Hierarchieebenen und Bereichen
  • und weitere.

Sie wollen Beratung & Begleitung.

Unsere Beratung unterstützt einzelne Akteur:innen im konstruktiven Umgang mit Konflikten. Im Fokus stehen die Analyse von Konfliktdynamiken sowie die Entwicklung passender Handlungsschritte. Mit unseren Angeboten unterstützen wir Sie vor einem eskalierten Konflikt (präventiv), während eines laufenden Konflikts (begleitend) oder nach der Eskalation eines Konflikts (kurativ). 

Das Angebot reicht von Kurzzeitberatung und Fachberatung bis zu Prozessbegleitung. Prozessbegleitung ist insbesondere in komplexen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen hilfreich. Sie legt den Fokus auf das Gesamtsystem, fördert Reflexion und stärkt vorhandene Ressourcen und Strukturen. Es handelt sich dabei um mittel- bis längerfristige Begleitungen. 

Menschen vor einem Flip-Chart
Menschen vor einem Flip-Chart
Bild von ©Max-Ferdinand Zeh

Wir beraten Sie zu:

  • Formaten und Angeboten, um demokratieskeptische Menschen zu erreichen;
  • Konflikten im digitalen Raum;
  • Konfliktsensiblen Strategien im Umgang mit Herausforderungen und Wiedergewinnung von Handlungsfähigkeit in unübersichtlichen Situationen; 
  • Konflikten vor Ort verbunden mit Analyse der Situation und Formatkonzipierung 
    und weitere 
Moderationskarten
Moderationskarten
Bild von ©Max-Ferdinand Zeh

Wir begleiten längere Prozesse zu:

  • Kommunaler Konfliktberatung von bis zu drei Jahren unter Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Akteur:innen und Verwaltungs- oder Wirtschaftsakteur:innen;
  • Entwicklung von Kommunalen Schutzkonzepten 
  • und weitere. 
     

Kontakt

Wir beraten Sie gerne persönlich, welches Angebot am besten zu Ihnen passt.

Sie erreichen uns per E-Mail unter: beratung [at] demokratische-konfliktbearbeitung [dot] de (beratung[at]demokratische-konfliktbearbeitung[dot]de)

Unsere Angebote werden umgesetzt durch:

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) e.V. ist ein Dach- und Fachverband von 32 Organisationen und Institutionen, die im In- und Ausland Friedensarbeit leisten. In dem Verbund arbeitet die AGDF in enger Kooperation mit der Mitgliedsorganisation Friedenskreis Halle. Zu den Schwerpunkten gehören: Aufbau des Bundesnetzwerks Konfliktbearbeitung, Weiterentwicklung von Standards und Kursformaten für gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Der Verband bringt Expertise im Bereich Konfliktbearbeitung durch (lokale) zivilgesellschaftliche Akteur:innen und Erfahrungen aus der internationalen Arbeit sowie Erinnerungs- und Solidaritätsarbeit zu gewaltsamen Übergriffen und Terroranschlägen ein.

Aktion Zivilcourage e.V. ist ein parteiunabhängiger Verein, der gesellschaftliche und politische Bildungsarbeit für alle Altersgruppen anbietet und staatlichen sowie nichtstaatlichen Organisationen unter die Arme greift. Mit ihrer Arbeit stärkt die Aktion Zivilcourage demokratische Prozesse und fördert Engagement. Die Organisation bringt ihre Erfahrungen aus der Begleitung von Kommunen in Konfliktlagen ein. Ob in Städten und Gemeinden, im öffentlichen Raum oder in digitalen Debatten: Konflikte sind allgegenwärtig. Sie bieten Chancen, wenn sie konstruktiv bearbeitet werden.

Der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) ist ein Fachverband der deutschen Friedensbewegung zur Entwicklung von Alternativen zu Militär und Gewalt. Im Verbund arbeitet der BSV mit seinem Projekt LOVE-Storm zum Thema digitale Konfliktmoderation. LOVE-Storm ist eine Online-Plattform gegen Hass im Netz und befähigt Menschen durch Trainings und Materialien, digitalen Hass zu stoppen und sichere Onlineräume zu schaffen. Das Angebot richtet sich an Moderierende, Aktivisti, Betroffene und pädagogische Fachkräfte.

Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. (GVFD) entwickelt seit seiner Gründung Angebote historisch-politischer Bildung, ergreift politische Initiativen, kooperiert dabei mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen und bietet Einzelpersonen und Gruppen ein Netzwerk für ihr Engagement. Der Verein wirkt mit seiner bundesweiten Basisstruktur der Regionalen Arbeitsgruppen und seines weitverzweigten Qualifizierungs- und Beratungsnetzwerkes auch in ländliche Räume hinein. In den Kooperationsverbund bringt GVFD seine langjährige Erfahrung in den Bereichen Konstruktive Kommunikation und Erinnerungskultur ein und beschäftigt sich damit, wie demokratieskeptische Menschen erreicht werden können.

Das K3B – Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung des VFB Salzwedel e. V. bringt den etablierten Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung (KKB) ein. Es berät seit 2017 Gemeinden, Städte und Landkreise in Deutschland im Umgang mit entstehenden oder bereits eskalierten Konflikten im kommunalen Raum. Erfahrungen aus der Beratungspraxis und neue wissenschaftliche Erkenntnisse fließen stetig in unsere Beratungsprozesse ein. Das Wissen zu kommunalen Konflikten, deren Bearbeitung sowie der Wirkung von Kommunaler Konfliktbearbeitung erweitern wir zusammen mit Forschungseinrichtungen und Netzwerkpartner:innen. Darüber hinaus
stellen wir durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen Raum für fachliche Entwicklung und Austausch bereit.

Pro Peace stärkt Menschen weltweit in ihrem Einsatz für Frieden. Die internationale gemeinnützige Organisation fördert den gewaltfreien Umgang mit Konflikten und öffnet Wege, um eine gerechtere und friedlichere Zukunft aktiv zu gestalten. Pro Peace ist seit fast 30 Jahren in zahlreichen Ländern weltweit in der Konflikttransformation tätig. Diese Erfahrung sowie den Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung (KKB), der speziell für die Arbeit mit Kommunen in Deutschland entwickelt wurde, bringt Pro Peace in den Kooperationsverbund Demokratische Konflikttransformation ein. Erkenntnisse aus der partizipativen Forschung und über die Wirkungserfassung der KKB werden so breiter nutzbar gemacht. Teil von Pro Peace ist die Akademie für Konflikttransformation. Durch sie kann der Verbund auf langjährige Expertise in der Weiterbildung von Multiplikator*innen wie kommunalen Schlüsselakteuren zurückgreifen.

Die Stiftung SPI, Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May«, bringt ihre Erfahrungen in der Begleitung von lokalen Akteuren in Konfliktlagen ein, insbesondere aus der Umsetzung des Projekts Kommunales Konfliktmanagement (KoKoMa). Ein Fokus liegt dabei auf der Unterstützung beim Aufbau kommunaler Strukturen und Handlungsstrategien der Konfliktbearbeitung. Durch Vernetzung mit Städten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und anderen Akteuren bringt SPI Wissenstransfer und Praxiserfahrungen aus Europa in den KV ein.